(10.07.2019) Dem linken Establishment ist die Freiheit des Internets schon lange ein Dorn im Auge. Seit geraumer Zeit arbeitet Facebook deswegen mit der gemeinnützigen GmbH ‚CORRECTIV‘ zusammen. Jene Organisation soll auf Facebook Nachricht auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen. Hat die Organisation einmal etwas als vermeintliche ‚Fake-News‘ eingestuft, dämmt Facebook die Verbreitung der Meldung auf seiner Plattform ein.

 

Nicole Höchst MdB: „Ohne Facebook wären die massenhaften sexuellen Übergriffe der Silvesternacht 2015/2016 wohl nie wirklich ans Tageslicht gekommen. Medien mit nationaler Reichweite berichteten erst mit Tagen Verzögerung, obwohl auf den Sozialen Medien wie Facebook, sich die Meldungen wie ein Lauffeuer verbreiteten. Wie praktisch, dass CORRECTIV nun Meldungen überprüft und dem Nutzer mitteilt, welchen Medien er trauen darf. Dieses Vorgehen dürfte für die Sozialen Medien im Angesicht der etlichen gerichtlichen Niederlagen nach willkürlichen Beitragszensuren, der juristisch weniger angreifbare Weg sein. Erst kürzlich ist auf YouTube eines meiner Videos mit einem Vortrag von Milo Yiannopoulos auf meinem Kanal wegen angeblicher ‚Hate-Speech‘ gelöscht worden. Ich finde es äußerst amüsant, dass es ab und an auch mal die etablierten Medien trifft. So hat sich CORRECTIV am 08.07.2019 ein Video von SPIEGEL TV vorgeknöpft. Es handelt sich um einen Beitrag von 2007, der sich mit dem anthropogenen Anteil des Klimawandels auseinandersetzt. Es kommen einige Wissenschaftler zu Wort, deren Aussagen man heutzutage als Verschwörungstheorie brandmarken würde. SPIEGEL TV ist die Reportage offenbar selbst schon unangenehm und bezeichnet sie als „aus heutiger Sicht sicherlich umstritten“. Kein Wunder, wenn die Inquisition in Form von CORRECTIV schon in der Presseanfrage an SPIEGEL TV anfragt, ob sie das Video richtiggestellt hätten. Da dies leider versäumt wurde, übernimmt CORRECTIV. Ihr Fazit: „Das Video von Spiegel TV ist echt, zentrale Aussagen der Wissenschaftler wurden aber durch zahlreiche Studien widerlegt.“. Wie wissenschaftlich neutral CORRECTIV arbeitet lässt sich schon daran erkennen, dass das Fazit selbst durch die eigens für die Beweisführung herangezogenen Zitate des IPCC gar nicht gestützt wird. Dort ist nur von ‚Wahrscheinlichkeiten‘ und ‚hoher Gewissheit‘ die Rede. Doch egal, Facebook schränkt nun einfach die Verbreitung des Videos ein. Wenn es keiner mehr kennt, ist das Problem auch gelöst. Zwölf Jahre alte Fakten sind halt keine mehr, wenn sie den menschengemachten Klimawandel widerlegen. Willkommen in der deutschen Demokratie. Eine Zensur findet selbstverständlich nicht statt. Nicht einmal durch Reichweiteneinschränkung. Danke CORRECTIV.“