(05.08.2019) Unsere Gesellschaft entgleitet zunehmend in eine diktatorische Dekadenz die sehr an die DDR erinnert. Die Ausgabe 03/2019 von didacta Infodienst mag da beispielhaft sein. Überschrieben ist sie mit „Das Bildungsdossier für Politik und Bildungsverwaltung“.

Nicole Höchst dazu: „Hier werden positive Aussagen geschickt verknüpft mit der systematischen Förderung von Intoleranz und Abbau von Bildung. Nur wer die ersten vier Seiten aufmerksam und kritisch durchliest, wird bemerken, worum es den fünf Autoren in ihren Beiträgen u.a. geht. Auf Seite Eins wird erklärt, eines der obersten Ziele schulischer Bildung sei gesellschaftliche Orientierung und feiert gleichzeitig den „Schulschwänzerfreitag“, der das gesamte System ändern will. Auf Seite zwei will man politische Bildung ausbauen und zwar in allen Fächern, zwangsläufig zu Lasten des Sachunterrichtes, erwähnt rechtsextremistische Gewalt und vergisst prompt religiöse, fremdkulturelle und linksextremistische Gewalt. Auf Seite drei ist man davon überzeugt, dass Kinder, die nicht zur Schule gehen, bei Demonstrationen viel lernen und betont, dass die Perspektivübernahme des Europarates für Kinder und Jugendliche wichtig sei. Auch wirbt man für das linksausgerichtete Bundesprogramm „Demokratie leben“ und möchte die politische Willensbildung in Kitas ausbauen. Doch auf Seite vier wird es noch schlimmer. Hier möchte man staatliche Hilfe und Begleitung bei Demonstrationen ausbauen und betont „Fridays for future“ stelle ein tolles Praxisbeispiel für politische Bildung dar. Mit der Formulierung „So nah kann Schule am Leben sein.“, freut man sich über Schule schwänzen und behauptet, dies sei eine nachhaltige Entwicklung. Im letzten Beitrag wird die Vermittlung fachspezifischen Wissens abfällig als Anhäufung bezeichnet und behauptet, es gehe um die Befähigung sich selbstwirksam … zu erleben.

Soll so die Schule der Zukunft aussehen? Für mich klingt das wie das Ende rationalen Denkens und die Begräbnisrede von Demokratie und unseres Bildungssystems. Mit der AfD wird so etwas nicht zu machen sein, denn das ist der steile Weg nach unten.“

 

Nicole Höchst AfD ist Mitglied in den Ausschüssen „Familie, Senioren, Frauen und Jugend“ sowie „Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung“, Mitglied im Unterausschuss „Bürgerschaftliches Engagement“ sowie der Enquetekommission „Berufliche Bildung“