Zwei offene Briefe an die belgische Regierung entfachen die Diskussion um die Sinnhaftigkeit der belgischen Coronamaßnahmen. Einer erschien zunächst als Artikel im belgischen Ärzteblatt ‚Artsenkrant‘, bevor sich ihm zahlreiche Wissenschaftler in Form eines offenen Briefes anschlossen. Ein zweiter erschien unter ‚Docs 4 open debate‘, welchem sich hunderte Ärzte und Angehörige anderer medizinischen Berufe sowie tausende Bürger anschlossen.

Nicole Höchst MdB dazu: „Auch im Ausland kritisieren immer mehr Forscher, dass sich die Coronamaßnahmen nicht an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren. So befindet sich die Bundesregierung offenbar in guter Gesellschaft. Auch hierzulande verlässt man sich hauptsächlich auf die eigene Bundesbehörde RKI. Wissenschaftler lässt man nur in geringer Zahl zu Wort kommen und auch nur solche, die das Handeln der Bundes- und Landesregierungen absegnen. Die Bundesregierung täte gut daran, sich umfassend beraten zu lassen. Eine Einbeziehung des Mikrobiologen, Virologen und Infektionsepidemiologen Prof. Dr. Sucharit Bhakdi oder der Stiftung Ärzte für Aufklärung könnten dazu beitragen, eine objektivere Einschätzung der Gefahrenlage zu bekommen. Dies ist in Zeiten, in denen die Regierung Angst und Panik schürt, aber nicht gewollt. Ansonsten merkt die Bürger noch vor der Wahl, wie viele Menschen die Regierung durch ihre unnötigen Coronamaßnahmen in den Ruin gestürzt hat.“

https://www.artsenkrant.com/actueel/naar-een-omgekeerde-lockdown/article-opinion-49565.html?cookie_check=1601624242